# 54 Warum du dich im Spiegel anders siehst als andere dich sehen
Shownotes
„So kann ich doch nicht aussehen…“
Kennst du diesen Moment, wenn du dich im Spiegel siehst oder ein Foto von dir betrachtest – und dein erster Gedanke kritisch, hart oder sogar abwertend ist?
Und gleichzeitig sagen dir andere:
👉 „Du siehst doch gut aus“ 👉 „Ich versteh gar nicht, was du meinst“
In dieser Folge schauen wir gemeinsam hinter diese Diskrepanz.
💛 Hier findest du mich:
📲 Instagram: @jacqueline_groessbauer 🌐 Website: www.praxis-groessbauer.at 📩 Newsletter: Melde dich an und werde Teil meiner Community für mehr Körperakzeptanz, Intuition & Selbstmitgefühl 📖 0 EUR Selbstcheck - Bist du in der Diätfalle gefangen
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts in Beziehung mit dir und deinem Körper.
00:00:07: Ich freue mich sehr, dass du heute wieder zuhörst!
00:00:10: Heute sprechen wir über etwas das viele Frauen kennen aber kaum jemand wirklich versteht.
00:00:16: Du schaust in ein Spiegel und denkst dir so kann ich doch nicht aussehen.
00:00:20: oder du siehst ein Foto von dir und den erster Gedanke ist oh mein Gott bin das wirklich ich?
00:00:26: Und gleichzeitig sagen die andere wie toll du doch aussiehst.
00:00:30: Ich verstehe ja gar nicht, was du meinst!
00:00:32: Und irgendwo zwischen diesen zwei Wahrheiten entsteht Verwirrung weil du dich fragst.
00:00:37: wer hat jetzt recht?
00:00:39: Über das reden wir heute.
00:00:41: Lass uns loslegen.
00:00:48: Herzlich willkommen zu meinem Podcast In Beziehung mit dir und deinem Körper.
00:00:54: Mein Name ist Jacqueline und ich bin deine Gastgeberin.
00:00:58: Ich bin Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision und kämpfte jahrelang mit einer Essstörung, die ich heute besiegt habe.
00:01:06: Und die mich zu einem bewussteren Umgang mit mir und meinen Körper gebracht hat!
00:01:12: In meinem Podcast nehme ich dich mit auf eine Reise zur mehr selbstliebe und Körperakzeptanz.
00:01:18: Ich öffnete den Raum für tiefe Reflexion und du bekommst praktische Übungen an die Hand wie du es schaffst achtsamer und liebevoller mit dir um deinem Körper umzugehen.
00:01:30: Und jetzt geht es los in eine neue Folge.
00:01:43: Ich glaube, fast jede Frau kennt diesen Moment!
00:01:46: Du gehst an einem Spiegel vorbei, wenn du die Rolltreppe hinauf fährst oder in einen Schafhänster und es ist so als würdest du dich zum ersten Mal sehen?
00:01:56: Manchmal gibt's da einen Gedanken wie wow hat sich richtig toll aus... ...und dann anderen Tagen oh mein Gott wer schaut mich denn da aus?
00:02:03: Wie schau ich den
00:02:04: aus?!
00:02:05: Und das Verrückte ist dein Körper hat sich dazwischen gar nicht verändert Aber dein Blick auf dich.
00:02:11: Und genau das ist der erste wichtige Punkt!
00:02:14: Du siehst deinen Körper nicht objektiv, niemand von uns tut das.
00:02:19: Dein Blick ist kein Spiel der Realität.
00:02:22: Er isst gefärbt durch deine Stimmung, deine Gedanken, deine Erfahrungen und deine Glaubenssätze.
00:02:27: Das heisst.
00:02:28: du siehst nicht nur deinen Körper sondern du sieest auch wie du dich fühlst.
00:02:34: Ich möchte dir ein Beispiel geben Vielleicht kennst du das?
00:02:37: Du hattest einen stressigen Tag, du bist müde... ...du bist angespannt Du schaust in den Spiegel und plötzlich wirkt alles zu viel.
00:02:45: Zu weich, zu groß, zu faltig, zu müde!
00:02:48: Und am nächsten Tag du bist entspannt, du hattest schöne Momente... ...und du hast denselben Körper und denkst dir, wow, halt fühle ich mich wohl?
00:02:57: Ich schau richtig gut aus!
00:03:00: Das ist kein Zufall, das ist ein Nervensystem.
00:03:03: Denn wenn dein Körper im Stress ist, dann such dein Gehirn nach Fehlern.
00:03:07: Nach Dingen die nicht passen.
00:03:09: Nach Kontrolle Das ist ein uraltes Programm.
00:03:13: Gefahren erkennen, Probleme lösen.
00:03:15: nur heute ist die Gefahr oft dein Bauch, deine Haare und deinen Körper.
00:03:20: Und jetzt kommt etwas das viel überrascht.
00:03:22: Es geht gar nicht um deinen Körper.
00:03:24: Dein Körper wird oft zur Projektionsfläche für eben zum Beispiel Unsicherheiten Selbstzweifel Überforderung oder eben auch der Stress.
00:03:32: Und statt zu fühlen ich bin gerade überfordert Fühlst du Ich sehe schlecht aus Dass es leichter weil es greifbarer ist.
00:03:39: Und warum das so schmerzhaft ist?
00:03:41: Weil du beginnst es zu glauben, so wie ich aussehe bin ich falsch und nicht mir geht's gerade nicht gut.
00:03:48: Dann kommt noch der Punkt dazu, warum sehen dich dann eben die anderen ganz anders?
00:03:54: Die anderen kennen deine Gedanken nicht!
00:03:57: Die haben deine Geschichte, deinen Rucksack, deine Biografie nicht parat und sind nicht in deinem inneren Dialog.
00:04:04: Sie seh'n dich neutraler Nicht perfekt aber weniger verzehrt Realitätsnah und oft natürlich auch freundlicher.
00:04:12: Weil dann sind wir wieder bei dem Punkt, überleg mal wie würdest du wenn dich eine Freundin fragt oder ein Familienmitglied hey, wie schau ich aus?
00:04:19: Was würdest Du zu ihr sagen und wie kritisch redest Du mit Dir selber?
00:04:23: Du hast jahrelange Bewertungen in der Vergleiche innere Stimme dein Blick ist trainiert auf die Fehler Und es geht aber nicht darum Dich richtig zu sehen oder Dich realistisch zu sehen.
00:04:35: was sich wirklich verändern darf is dass du nicht lernen musst dich perfekt zu sehen, sondern dich weniger hart und kritisch zu bewerten.
00:04:45: Wie das praktisch aussieht?
00:04:47: Einfach mal wahrnehmen!
00:04:49: Wenn du zum Beispiel in den Spiegel schaust oder ins Schaufenster und denkst wo ich sie furchtbar aus dann versuch dir zu sagen Das ist gerade ein Gedanke und das ist nicht die Wahrheit.
00:04:59: Und dann kannst du dich fragen wie geht es dir gerade?
00:05:02: Bist du grade müde gestresst angespannt überfordert und das liegt ja oft nicht am Körper.
00:05:09: Und du kannst dann den Fokus eben verschieben.
00:05:11: Statt wie sehe ich aus?
00:05:13: fragt dich, wie fühle ich in meinem Körper?
00:05:15: oder was braucht mein Körper vielleicht jetzt gerade um sich wieder wohl zu fühlen und wieder in Verbindung mit deinem Körper zu kommen?
00:05:22: Denn dein Körper ist kein Bild, er ist ein Teil von dir!
00:05:27: Du kannst wieder lernen im Beziehung mit ihm zu sein.
00:05:29: Dein Körper ist ja ein Teil des Bassels des Ganzenes und dein Blick drauf wird von vielen anderen Teilen beeinflusst Eben von der Stimmung, vom Nervensystem.
00:05:38: Von deinen Gedanken und von den Erfahrungen!
00:05:41: Und genau deshalb fühlt es sich manchmal so widersprüchig an.
00:05:44: Also wenn du heute eine Sache aus dieser knackigen kurzen Folge mitnehmen möchtest Dann vielleicht das Du bist nicht blind für deine Fehler.
00:05:53: Du siehst dich durch deine Erfahrungen und dieser Blick darf sich verändern Nicht über Nacht Aber Schritt für Schritt.
00:06:00: In der nächsten Woche habe ich ganz viele wundervolle Frauen in meinem Podcast eingeladen.
00:06:05: Wenn du diese Interviews nicht verpassen möchtest, dann klick auf Abonnieren und auf das Klöckchen damit du diese Folgen nicht verpasst.
00:06:14: Zusätzlich kannst du dich gerne auch für meinen Newsletter anmelden – auch hier bekommst du regelmäßig die Informationen über meine Podcastfolgen und ganz viele Übungen, Impulse und Informationen zu mir und meinen eins-zu-eins Coachings!
00:06:29: Und vergiss nicht alle Informationen dazu und zu mir findest Du wie immer in den Shownotes.
00:06:35: Du bist wertvoll und einzigartig.
00:06:37: Genauso wie du bist, in Beziehung mit dir und deinem Körper deiner Schalklinie!
Neuer Kommentar