# 55 Zwischen Kunst & Körper, der Weg zurück zu dir – Interview mit der Kunsttherapeutin Birgit Hasenöhrl

Shownotes

Was passiert, wenn du aufhörst, deinen Körper nur zu betrachten – und beginnst, ihn zu erleben?

In dieser Folge habe ich Birgit zu Gast. Sie ist Kunsttherapeutin und arbeitet viel in und mit der Natur. Ihr Weg ist besonders spannend, denn sie war früher Grafikerin, also jemand, der gelernt hat, Dinge von außen zu gestalten, zu bewerten und „schön“ zu machen.

Heute begleitet sie Menschen dabei, den Blick nach innen zu richten.

Weg von Perfektion. Weg von Bewertung. Hin zu Spüren, Ausdruck und echter Verbindung mit sich selbst.

Wir sprechen darüber, warum Worte oft nicht ausreichen, wenn es um Körperakzeptanz geht und wie Kunst ein Zugang sein kann, dich selbst auf einer ganz anderen Ebene zu erleben.

Kontaktdaten von Birgit Hasenöhrl:

📩 info@birgithasesnoehrl.at 📞+43 (0)664 822 6162 🌐 www.birgithasenoehrl.at

💛 Hier findest du mich:

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Transkript anzeigen

00:00:04: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts in Beziehung mit dir und deinem Körper.

00:00:10: Ich freue mich heute ganz besonders auf diese Folge, weil es eine ganz besondere Perspektive auf Körperakzeptanz mitbringt – nämlich über die Kunst!

00:00:25: Was ich an ihrem Weg so spannend finde, sie war früher Grafikerin.

00:00:29: Also jemand der gelernt hat Dinge von außen zu gestalten und zu bewerten und zu perfektionieren Und heute begleitet sie Menschen dabei wieder nach innen zu spüren weg von.

00:00:39: wie sieht es aus hinzu?

00:00:41: Wie fühlt das sich an?

00:00:43: Wir sprechen darüber wie Kunst ein Zugang zu deinem Körper sein kann warum Worte manchmal nicht ausreichen und wie du über kreative Prozesse wieder in Kontakt mit dir selbst kommst.

00:00:53: Es geht um Loslassen von Bewertungen, um Ausdruck statt Kontrolle und darum deinen Körper nicht nur zu sehen sondern wirklich zu erleben.

00:01:02: Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser Folge!

00:01:04: Und los geht's!

00:01:13: Herzlich willkommen zu meinem Podcast

00:01:15: in Beziehung

00:01:17: mit dir und deinem Körper.

00:01:19: Mein Name ist Jacqueline und ich bin deine Gastgeberin.

00:01:29: wie ich heute besiegt habe und die mich zu einem bewussteren Umgang mit mir und meinen Körper gebracht hat.

00:01:37: In meinem Podcast nehme ich dich mit auf eine Reise zur mehr Selbstliebe- und Körperaczeptanz.

00:01:43: Ich öffnete den Raum für tiefe Reflexion, und du bekommst praktische Übungen an die Hand, die du es schaffst achtsamer und liebevoller mit dir und deinem Körper untergehen!

00:01:55: Und jetzt geht's los in einer neuen Folge.

00:02:09: Hallo liebe Birgit, schön dass du heute da bist.

00:02:11: Lass uns einmal starten und erzählen Sie mal was bedeutet für dich persönlich Körperakzeptanz?

00:02:17: Und wie lebst Du die Körperakzeptanz?

00:02:21: Ja hallo guten Morgen Shakin!

00:02:23: Danke für heute.

00:02:24: also als Kunsttherapeutin ist für mich Körper Akzeptanz essentiell weil ich einerseits als Mensch im Alltag stehe und wenn ich mit Menschen arbeite sein möchte und entspannt.

00:02:42: Und ich sozusagen, ich bin selber das Werkzeug.

00:02:45: Das lebe ich indem ich viel Sport mache.

00:02:48: Ich schaue dass ich mir wohlfühle also egal was ich mach in dem Fall und Körperpflege genießen und Berührung ist auch ganz wichtig und auch Essen.

00:03:02: Also das ist von meiner Familie her so... Wir sind große Esser!

00:03:08: und kochen auch gemeinsam.

00:03:09: Und das Körper Akzeptanz, wenn sie nach innen kommen.

00:03:15: Besteht es richtig, dass für dich Körperakzeptanz?

00:03:17: Dass du deinen Körper immer schon akzeptiert hast?

00:03:20: oder war das einmal ein Zeitpunkt in deinem Leben wo du sagst da war das anders?

00:03:27: also ich war dadurch bin am Land aufgewachsen.

00:03:30: Ich komme aus Galbrunnen aus dem Bezirk Brooklyn der Leiter und ich war immer sehr viel draußen als Kind immer viel in Bewegung.

00:03:40: In der Pubertät ist es ein bisschen schwierig geworden, da habe ich nicht so viele Verstanden was jetzt passiert und ... Es war aber dann wieder das Bewusste hin.

00:03:52: Ich hab eine Tischtennisverein am Sportplatz auch oben mit Fussballspüren usw.

00:03:57: Also nach dem Sport habe ich mich immer wohlgefühlt.

00:04:00: Jetzt waren immer die Insel in mir, dieses Gefühl, die Muskeln brennen und das war schon immer eine große Kraftquelle.

00:04:09: Heißt das, dass es eben dieses Wohl fühlen?

00:04:11: Also ist das was ich auch kenne wo ich sage früher war meine Motivation Sport zu machen um Kalorien zu reduzieren.

00:04:18: Jetzt mache ich Sport aus der Motivration heraus gesund und fit und beweglich und auch die mentale Gesundheit zu spüren.

00:04:25: also hat sich da einfach ganz viel bei mir verändert.

00:04:28: Das klingt bei dir ähnlich.

00:04:29: Ich mache Sport oder Bewegung, weil ich weiß danach fühle mich wohl und weil die Aktivität selber auch Spaß macht.

00:04:36: Und auf der anderen Seite hört ihr jetzt so ein bisschen, dass es nicht wichtig war welche Form dein Körper gehabt hat, das du da was optimieren oder verändern wolltest durch den Sport?

00:04:47: Oder gab's da schon mal einen Zeitpunkt, wo du gesagt hast ja... Da war ich ein bisschen schon so in die Optimierungsfalle vielleicht ein bisschen hineingetabt und falls ja, wie wir da wieder rauskommen.

00:05:03: Der Körper ist im Laufe der Zeit, ich bin jetzt schon über fünfzig und im Lauf der Jahre ist der Körper immer wieder verschiedene Veränderungen ausgesetzt von der Körperform her... Natürlich habe ich mich dann imnerlich manchmal optimieren wollen und so weiter, aber es war so dramatisch nie.

00:05:24: Bis dann halt die Schwangerschaft mit meinem Kind war.

00:05:29: Und da war schon ein Umbruch, wo ich gemerkt hab, naja jetzt muss ich richtig, jetzt muss sie mir umstellen.

00:05:36: Also nur mit dem Sport ist das nicht.

00:05:40: Ich bin dadurch in feinere Ebenen gekommen.

00:05:46: mentale Ebene habe dann begonnen, also schon früher begonnen zu meditieren und ja das hat eigentlich meine Wahrnehmung noch verfeinert.

00:05:56: Magst du es vielleicht noch ein bisschen mitnehmen auch dass vorher schon gesagt bist Kunst-Therapeutin wie der Weg dorthin war oder was bedeutet das für dich Kunst-Terrapeutin zu sein?

00:06:06: Hat das auch in Bezug auf deinen Körper etwas verändert oder deine Körper und Kunsttherapie wie körperes Zaun für dich?

00:06:14: Ich muss ein bisschen ausholt.

00:06:16: Danke für deine Frage, also die Kreativität ist was das begleitet mich schon seit der Kindheit.

00:06:21: Also dieses Autor-Kindheit, das Glück gehabt genießen zu dürfen.

00:06:27: Wenn ich schon als Kind für einen Kontakt in meiner... Ich hab' einen total lieben Onkel gehabt, der Peter Gogel war, der mit uns mit Ton gearbeitet hat und gemalt hat.

00:06:39: Ich habe auch dieses Erdeangreifen Gatschkuchenbacken, sag ich.

00:06:46: Das waren so sinnliche Geschichten, wo man unsere Rollen, wie man es halt als Kinder macht.

00:06:51: Man spürt die verschiedenen Rollen und so.

00:06:56: Und meine Freundin wollte mehr Vater-Mutter-Kind und so... Egal!

00:07:01: Da haben wir halt mitgespült.

00:07:02: Man spürt schon, wo es hinzieht.

00:07:05: Sogar als Kind.

00:07:06: Ja und der Schuhe... Also ich habe neuseinander ins Panonium gegangen und da habe ich die Zeichenunterricht aber alles kochen und nähen unheimlich genossen.

00:07:18: Und nach der Schule war ich auch in Amerika Und danach wollte ich eigentlich schon in die kreative Ecken, hab aber kein Studium gehabt und habe dann begonnen an einer Werbeagentur.

00:07:33: Ich habe dann durch verschiedene Jobs sozusagen mit dem Thema der beruflichen Kreativität Grafikdesign und so weiter genähert.

00:07:44: Und bin ganz gut vorangekommen, auch mit Kursen!

00:07:48: Ich bin dann in der Grafik bei einer Firma gelandet, habe dort sozusagen einen guten Job gemacht im Bereich Grafik... ...und

00:08:00: hab

00:08:00: aber schon von einem Bekannten gehört gehabt es gibt sowas wie Kunsttherapie.

00:08:06: Also das dann sozusagen noch mehr eine Ebene tiefer geht in die Kreativität hinein mit der Kreativität aktiv arbeiten.

00:08:16: Also sprich, es geht nicht ums schöne Dinge produzieren sondern um die Interaktion mit dem Unterbewusstsein, Interaktionen mit Symbolen, Elementen, der Seele also dieses seelische Ebene.

00:08:31: und ja habe dann lang Sport und hab dann die Ausbildung am MGT-Institut in Windmark.

00:08:38: zur Kunst und Gestaltungstherapeutin muss man sagen Weil die Kunsttherapie ist die übergeordnete Ebene, also da kehren zum Beispiel auch die Musiktherapien dazu und so.

00:08:50: Und so bin ich zur Mahl- und Gestaltungstherapie alias Kunsttherapeut gekommen.

00:08:59: Ich finde es total spannend vor allem weil ich mir denke geradezu ich verbinde mit Marketing und Grafik ja schon eine Welt oder ein... eine Branche, die ja immer vom optimierenden Körper ausgeht.

00:09:10: Also wenn man so Plakate-, Werbung oder alles was man mit Bildern zum Tun hat in der Werbung und Marketing verbindet ich unrealistische Körper.

00:09:18: Und ich finde es total spannend dass das für mich einer Welt, die total Optimierungs- oder Prooptimierung eigentlich ist oder immer so unrealistisch Formen oder Ziele für uns Frauen darstellt, dich entschieden hast in eine total tiefe Form zu gehen.

00:09:35: So du sagst es ist beides kreativ aber es ist eine ganz andere Ebene als das eines Kunsttherapeutin und das andere ist natürlich für einen Arbeitgeber zu arbeiten der sagt er mag den möchte ja was darstellen oder vielleicht sogar ein bisschen magic darstellen Aber ist ja nie realistisch aber soll ja realistiskt dargestellt werden damit Menschen ja auch etwas kaufen oder was darstellen.

00:10:00: und dann das Pondant der Kunsttherapie finde ich total toll, da zu sagen, ich

00:10:05: ins Spüren

00:10:05: zu gehen eigentlich.

00:10:07: Die Ebene dahinter ist für mich jetzt das Spühen.

00:10:11: Kann ich zu hundertzwanzig Prozent unterschreiben?

00:10:16: Es dreht sich mehr oder weniger ums Außen- und Innen weil... Ich habe irgendwann bemerkt dass man die Gestaltung von Faschen luxurösen Oberflächen einfach zu wenig ist.

00:10:29: Das hat man irgendwann aber nix mehr geben, sicher kann ich das und bin in der Lage das zu transportieren.

00:10:39: nur habe dann durch diese Wahrheitsreise die ich angetreten hab und es ist ja eine Spann-einabenteuerweg den immer wieder mit meinem Innen im Einklang gebracht Und auch den persönlichen Lernweg, den ich dann doch also begonnen mit der Ausbildung im sechzehn Jahr war, war ein neunzehner Jahr fertig.

00:11:00: Während der Diplomarbeit habe ich eine Gruppe geführt – das war auch während der Coronazeit -, die dann den Bogen gespannt hat von der Theorie in die Praxis.

00:11:13: Das heißt wie manifestiert sie das wenn sie Menschen bewusst an den Tisch setzen mit Formen, keine Übungen machen, genussvoll sich die Freiheit nehmen eintuchen.

00:11:28: Einmal nichts alles weglassen einfach nur da sein und malen.

00:11:36: Und das war dann wirklich magic!

00:11:40: Aber nicht die Oberfläche sondern es war unglaublich berührend.

00:11:43: und ich habe gemerkt also... Das ist meins!

00:11:49: In mir ist gerade so das Bild entstanden, bis zu vom Außen von der Marketingbranche ins Innern in die Kunsttherapie und dass man aber auch im Vorgespräch erzählt, dass du gerne in den Natur gehst.

00:11:59: Da geht man ja dann eigentlich auch ins Außen, aber es ist trotzdem was anderes.

00:12:03: Weil in der Natur ist man zwar im Außen und trotzdem so im Innen.

00:12:08: Das ist das Bild, was bei mir jetzt gerade so entstanden ist.

00:12:10: Was passiert mit uns wenn wir draußen sind?

00:12:13: Wenn wir vor die Tür treten, sehen wir schon mal im Wetter drinnen.

00:12:20: Auch wenn es manche nicht verstehen, aber ich liebe es zum Beispiel über das Wetter zu quatschen.

00:12:25: und gehe ich dann in den Park, gehe ich den Wald wo gehe ich hin?

00:12:29: Vor dem Mineral gehts fuß egal wie so beide mir in der Natur begehen, betrete ich einen Raum oder bewusst die sogenannte Schwelle?

00:12:37: übertreter ist jetzt dahingestellt ja!

00:12:40: Ich kann's bewusst machen indem ich kurz zwei mal drei Mal durchatme.

00:12:45: Ich nehme immer die Vielstunden.

00:12:47: Da ist mein Lieblingsbaum, da stelle ich mich hin.

00:12:50: Wir Menschen sind ja verkörperter Natur.

00:12:54: Das heißt zu deiner Frage zurück?

00:12:57: Warum wirkt es so leibend auf uns in der Natur?

00:13:02: Weil

00:13:02: wir selber sind Natur.

00:13:04: Ja das heißt war nicht das Beobachter.

00:13:06: War nicht wirklich wahrnehmen und gleichzeitig mir selber wahrnehmen verbindet sie da was.

00:13:12: Und vieles ist auch ein Geheimnis, es sind so wann du mal beginnst in der Natur zu gehen oder das wirklich zelebrierst mit deiner Familie oder mit Freunden.

00:13:23: ja und man ist am Berge erst zum Beispiel dieser Rhythmus in deinem Rhythmus einezum finden usw.

00:13:29: Es gibt wirklich viele Aspekte von der Natur die uns resilient machen mental, aber auch körperlich.

00:13:38: Und dieses im Körper sein und sich bewegen in der Natur kann total subtil nur überatmen gehen.

00:13:44: Ich habe zum Beispiel in der Maltgruppe da ältere Frauen dabei gehabt.

00:13:50: die waren einfach nicht in der Lage da jetzt großartig mit mir Wanderungen zu starten.

00:13:55: das haben wir dann auf andere Ebenen gegangen.

00:13:57: also es sind einfach dieses multidimensionale Und was nah dazu kommt in der Natur, es gibt immer wieder überraschende Sachen.

00:14:06: Es gibt immer die Überraschungen, die du nicht vorher so kannst.

00:14:10: Die Natur ist unberechenbar und das haben wir oft auch vergessen.

00:14:16: Das heißt, du gehst mit Klienten auch in die Natur?

00:14:19: Verbindest du da auch Kreativität mit Natur?

00:14:21: oder wie kann das zum Beispiel ausschauen?

00:14:25: Zwei Settings.

00:14:27: Einzel und in der Gruppe bin ich unterwegs, also Gruppe ist zumeist so dass wir einen Treffpunkt ausmachen und dann mal zum Platz hingehen und schon ein bisschen warm werden miteinander.

00:14:41: und da Ablauf der Gruppen folgt eigentlich immer noch einem geschmeidigen Rahmen je nach.

00:14:47: also geht nicht mehr drauf ein bis den Leuten gerade zugeht oder über die Charaktere usw.. Genau, also ich habe dann einfache Materialien mit.

00:14:57: Sei es jetzt Wolle oder Naturpier oder so, aber ansonsten werden die Dinge gesammelt.

00:15:03: Nach dem Intro gebe er Übung und dabei sammeln die Leute Naturmaterialien ein und gehen in eine Gestaltung mit den Naturmaterialien.

00:15:16: Also das können Äste, Blätter, was gerade vor Ort sind oder Blüten... Das wird dann sozusagen gelegt oder man kann das auch gestalten mit Wolle, mit Draht.

00:15:30: Das ist der Kern der Arbeit.

00:15:31: Dieses Einlassen sieht ein Thema, das mich gerade bewegt und gestaltet ist.

00:15:37: Das Wichtige ist, dass die Leute selber darüber reflektieren.

00:15:42: Ich begleite das, was sie reflektiert.

00:15:47: Das mache ich immer zum Abschluss jeder Übung, kriege ich am Schluss noch einen Twist.

00:15:52: Du meist die Frage des, was du gesteutet hast diese Blumen, die du aufgelegt hast zum Beispiel und diese zarten Gräser da, die dich da hast?

00:16:03: Was ist da?

00:16:06: steckt dafür eine Ressource für dich drin in dem Alltag?

00:16:09: also was stärkt dir dran?

00:16:11: oder was sagt er?

00:16:12: das ja?

00:16:13: Und dort darf der Klientin wieder in die Substrefflexion gehen Das nimmt sie dann mit heim und dann macht es auf Auto.

00:16:22: Und wir geben alles Naturmaterial, das wir gesammelt haben, gehen wir wieder zurück als Dezent.

00:16:27: also da wird nichts verschwendet sozusagen.

00:16:33: Welche Rolle spielt der Körper dabei in den Ideallezuzuppensetting oder Einzelsetting?

00:16:38: Ist er dann einfach mit einer Einzelperson aber vom Rahmen sehr ähnlich?

00:16:43: Richtig

00:16:44: ja!

00:16:45: Wird der Körper auch... angesprochen konkret oder gibt es auch Körperübungen?

00:16:50: Oder ist das einfach so, geht's da darum einmal eben den Körper so sein zu lassen.

00:16:54: Wie würdest du die Rolle des Körpers in dem Setting beschreiben?

00:17:00: Der Körper ist der Schlüssel und ich mache fix immer zu Beginn Atem-Übungen bestimmte.

00:17:09: Das sind nach Rudolf Steiner.

00:17:11: Die heilenden Lauter heißt das Meditationssätzen, die eigentlich gesprochen werden.

00:17:20: Und das ist von Jugendlichen bis zu zweiundneinzigjährigen Ultrakohlen Musikerinnen immer super gut angekommen.

00:17:32: und also der Atem verbindet Körper und Geist.

00:17:35: Das ist halt so ja!

00:17:37: Und durch die Natur selbst entsteht auch die Erdung Die Körpererdung.

00:17:43: und natürlich, wenn die Teilnehmer erlauben, dann gehen wir schon größere Runden usw.

00:17:50: Ja, je nachdem.

00:17:51: Jetzt

00:17:52: kann ich mir vorstellen das sagt dass die Teilnummerinnen, dass es sich da um ein Thema vielleicht geht was sich lösen darf verändern darf oder was gerade einfach da ist.

00:18:02: Kann man über Kreativität eigentlich auch Themen darstellen oder bearbeiten für die man im Moment Keine Worte oder noch keine Worte hat?

00:18:14: Es ist oft so.

00:18:16: Und es braucht nicht immer die Worte, es kann einfach was mal nur da sein und eine Resonanz entsteht sowieso.

00:18:25: Also es ist gar nicht so wichtig oft ein Ziel zu haben wie das Bild dann aussieht oder dass das Bild irgendwie muss so aussehen wie das Thema, es muss eine Verbindung geben sondern es geht einfach darum einmal vielleicht Thema im Hinterkopf zu haben oder schon zu wissen, was würde ich gern, was sich verändert?

00:18:44: Oder vielleicht weiß man ja oft, weiß mal gar nicht.

00:18:46: Das habe ich ganz oft das Rentinen zu mir kommen und sagen Ich weiss gar nicht so genau, was mein Ziel ist.

00:18:52: Und das ist ja dann oft auch frustrierend für viele Frauen, dass sie sagen, ich will, dass sich etwas verändert aber ich kann es ihm nicht benennen und dann zu sagen auch Was tue ich da jetzt damit um das dann einfach sein zu lassen und zu schauen was passiert und damit deinen Reflexionsfragen oder mit dem gemeinsamen Blick vielleicht etwas Neues zu entdecken?

00:19:13: Und das geht es ja.

00:19:14: Also muss aus Schauen gibt's nicht bei mir, also das gibt's überhaupt nicht vieles.

00:19:21: Du kannst auch nur Farbmeditationen du kannst deine Lieblingsfarbe oder deine Ambivalenzfarbe hernehmen und damit spielen und schauen was passiert an der Schnittstelle.

00:19:33: Du kannst ein Familienmuster darstellen und damit spielen, über längere Zeit hinweg an einem einzigen Bild.

00:19:45: Und in deinem System werden Veränderungen angestoßen.

00:19:48: nur durch diese Arbeit.

00:19:49: Hast du die Erfahrung kommen zu dir manchmal auch Frauen, die schon mit einem Druck kommen?

00:19:53: Mit deinem Ich-Muster was erreichen am Ende und wie gehst du damit um?

00:19:58: Als erstes einmal gehe ich mit diesen Frauen in Resonanz weil ich das kenne.

00:20:04: Dieses Unterdruck sein, dieses müssen und da ist auch wieder der Körper, der Schlüssel.

00:20:11: Ich gebe Detentvorschläge – das muss natürlich gut überlegt sein um das Wie und so weiter – übers Material zum Beispiel diese Person zu unterstützen in eine Entspannung zu kommen.

00:20:24: also es gibt zum Beispiel Materialien die das unheimlich gut können entspannen Sei es jetzt der Ölkreide oder Atom, wo du das hinein arbeiten kannst – physisch.

00:20:37: Wo du die richtig abarbeiten kannst und die Entspannung stürzt sie immer ein.

00:20:45: Kann auch oft nützlich sein!

00:20:47: Ich bin ja ein Musikmensch.

00:20:49: Habe auch immer Musik dabei.

00:20:51: Also wir tanzen auch.

00:20:54: Wenn er in einer Normalgruppe ist, dann wird's schon immer getanzt.

00:20:58: Und da freue ich mich dafür.

00:20:59: Der Druck ist meistens das, was voraussend ist.

00:21:03: Und es gilt eben diese Zone... Es gilt diese Seelenzone dieser Heilsame zu erweitern, weil wir wie Mami und auch die Babis noch mehr Freiräume sich machen könnten.

00:21:19: Es ist nicht immer alles so pushy und unter Druck, wie man sich selber macht.

00:21:26: Das ist meine Arbeit.

00:21:28: in der Zone bin ich unterwegs.

00:21:32: Das heißt, ich habe jetzt so die Idee wenn es mal ganz viel ist und ich gerade nicht weiß welche Übung oder gerade mal überlegen bin was könnte man jetzt gut tun?

00:21:41: Könnt ihr mir zum Beispiel Öl greiten und ein Blatt Papier nehmen und einfach einmal drauf losmalen ohne groß darüber nachzudenken was dabei rauskommt und das wird sich vermutlich mit der Zeit eine Entspannung einstellen.

00:21:54: Bingo!

00:21:55: Ich glaube, du kannst schon als Co-Trainerin mitkommen bei der nächsten Malgruppe.

00:22:02: Ja voll!

00:22:03: Es gibt ja konkrete Übungen.

00:22:05: ein großes Backpapier auf eine Tür oder auf eine Wand am Gang oder so aufgeschehen und mit der Ölgeheide auch spontane Form malen und immer wieder wiederholen das kann zum Beispiel der Kreis sein und wie immer weiter atmen.

00:22:22: Der Kreis wird gezogen mit der Ölkreide.

00:22:26: Das kann auch eine beliebige Form sein, die du gerade brauchst.

00:22:30: Wo du sagst ich brauche jetzt einen Blitz oder ein U- oder eine liegende Acht?

00:22:37: Es geht quasi immer.

00:22:38: Die liegenden Achte ist etwas Magic.

00:22:41: Für mich war das jetzt eben ganz wichtig.

00:22:42: auch dass wir vielleicht unseren Zuchern erinnern was mitgeben können, die sich jetzt denken okay schön und gut.

00:22:48: wenn ich nicht gleich den nächsten Termin bei einer Kunsttherapeutin ausmachen möchte oder manchmal hat man vielleicht die Anspannung auch um zwei und zwanzig Uhr am Abend.

00:22:56: Und möcht vielleicht was wirklich jetzt aktiv tun, dann haben wir mit dieser kleinen aber einfachen Übung schon einmal ein bisschen Entspannungen.

00:23:04: Also ich sage immer es geht ja gar nicht darum dass mal wenn man von Skalien redet von eins bis zehn das man unbedingt gerade von der zehn auf die eins kommen muss.

00:23:12: Ich sag immer es ist schon nochmal gut wenn ich von einer zehn wenn's wirklich schon die zehn überhaupt ist auf eine neun Komma Neuen zu kommen.

00:23:18: allein das schon diese kleinen Schritte immer und diese Handlungsfähigkeit, dass ich selber was tun kann.

00:23:25: Das eine ist natürlich sich.

00:23:26: das ist super toll.

00:23:27: wir haben Gott sei Dank mittlerweile alle die Möglichkeit uns mit Unterstützung und Hilfe zu holen und da auch ganzheitlich weil ich immer sage es gibt nicht diesen einen Schlüssel zu sagen Ich mache das oder ich gehe zur der Person sondern man trifft vielleicht im Leben zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Menschen dann auch, die grad passen.

00:23:43: Weil es ist einfach ein Weg und auch Körperliebe- und Körperakzeptanz ist einfach einen Weg und eine Entscheidung.

00:23:49: Wie wir beide am Anfang schon gesagt haben auch oder war das jetzt im Vorgespräch?

00:23:53: Ich weiß gar nicht dieses ich entscheide mich ja jeden Tag aufs Neue!

00:23:57: Und natürlich darf's auch Tage geben wo es mal weniger gut geht und dann darf ich mich trotzdem neu entscheiden uns sagen Wie gehe ich heute damit um?

00:24:06: Was ist mit der Energie von heute

00:24:08: möglich?".

00:24:09: Und da finde ich dann ganz toll, wenn man sagt, hey, das ist eine kleine Übung.

00:24:12: Diese Mahlübung, das probiere ich jetzt einmal aus oder eine kurze Atemübung zu wissen es sind nicht die großen Dinge sondern ein Puzzle besteht ja auch aus vielen kleinen Dingen und man kann den Puzzles ergänzen.

00:24:24: Ich mag das immer so dieses oder einen Zusatz set kaufen oder... Man muss nicht wissen wie das Puzzlet am Ende ausschaut Sondern der Prozess ist ja das Schöne Das ist manchmal ungeduldiger Mensch ist und das bin ich definitiv.

00:24:37: Das ist natürlich auch nicht immer leicht auszuhalten, aber das Bild gibt mir dann auch so Kraft zu sagen es ist ein Teil einfach und ich schaue jetzt einmal was ich heute und jetzt und hier mir Gutes tun kann Und da finde ich schön auch zu sagen, unseren Zuhörerinnen diesen Teil mitzugeben.

00:24:54: Falls irgendeiner schon eine Wohlfüllliste vielleicht hat oder eine Liste wo Entspannungsübungen draufsteht oder wie auch immer – das kann ja jeder für sich benennen, wie es ist – eine Ressourcenliste oder wir auch immer so sagen

00:25:06: A-Ölkreiden

00:25:08: an Blattpapier oder ein Backpapiere sogar weil das habe ich schon noch gehört umso größer glaube

00:25:13: ich.

00:25:14: Also wenn's ums körperliche geht aber sind auch kleine Rituale.

00:25:19: Ich kann mit der Wasserform von den Kindern spülen, ich kann ein eigenes Mandala kreieren.

00:25:25: Am Abend sitze man sich gerne zum Fernseher oder trinkt eine Bier- oder Achtel- oder holte sie was Süßes.

00:25:35: Wir wollen uns ja belohnen für die Dinge aber ich kann mich genauso gut belohne in dem ich einfach einen kleinen Kohlarsch mache oder auch ein ganz Mahltagebuch sage ich immer.

00:25:46: Das ist auch super Geschichte, das sind so Kleinigkeiten.

00:25:49: Das kann ich nehmen bei Abend und wenn die anderen dann hier sitzen und fernsehen, ja dann sitzt sie halt da nebenan, machen wir kreatives und passt schon!

00:25:58: Also es muss nicht die Öl greiden sein... Es geht um die Kreativität.

00:26:03: also das ist die Vitamine.

00:26:05: Ich

00:26:06: bin nicht super dem Begriff die Vitamine, genau.

00:26:08: Aber die brauchen wir genauso wie viele andere Dinge einfach auch.

00:26:12: Würdest du sagen, dass Körperakzeptanz eher durch Erleben entsteht als durchs Denken?

00:26:18: Das ist eine gute Frage.

00:26:19: ja!

00:26:21: Ich denke, dass es bei der Körperakzeptanz um die Schärfung der Wahrnehmung für sich selbst geht.

00:26:30: Spiele ich mich?

00:26:32: Wie gespielen dieses Innen, also jetzt mal wenn ich über die Grenze gehe diese Müdigkeiten wegzudrücken und so weiter sich Zeiten zu nehmen dass man die Bedürfnisse vom Körper einmal wahrnimmt.

00:26:48: Ich habe nicht immer die Möglichkeit mich hinzulegen weil ich gerade in der Arbeit bin nur ich hab die Möglichkeit am Mittagspause zu machen statt von dem Computer irgendwas runterzuwürgen.

00:26:58: punkte punkte Punkte.

00:26:59: Also die eigene Wahrnehmung stärken.

00:27:03: Und auch was wir heute schon hatten, das Thema Bewertung.

00:27:07: Bewerten des eigenen Körpers hängt ja mit dem Außen zusammen.

00:27:12: Je bewusster ich im Innern bin umso weniger tangiert mir die Bewertungen und ich komme weg davon mich selber zu bewerten weil ich weiß wer ich bin und wo ich stehe.

00:27:27: Ich finde es ganz wichtig und das möchte gerne auch meine Klientinnen weitergeben.

00:27:31: Ich habe mir jetzt auch gerade gedacht, dass es so ein bisschen auch zusammen gehört.

00:27:34: Wir haben ja alle ganz viele Glaubenssätze in uns drinnen und die Glauben sind deswegen so unangenehm manchmal weil wir sie spüren auch.

00:27:43: also das braucht ihr beides.

00:27:44: Ein Graumsatz kann ja ein unangenes Gefühl auslösen und deswegen möchte ich sehr verändern zu sagen ich muss jeden Tag laufen gehen sonst darf ich kein Frühstück essen.

00:27:55: wenn ich diesen Graumsatz hab oder in einer abgewanderten Form dann kann das natürlich Ein großer Leidensdruck sein, weil wenn es einmal nicht so ist oder ich krank bin oder eben Kinder machen das Leben auch immer ein bisschen umberechenbarer.

00:28:08: Oder auch Haustiere oder auch Partner.

00:28:10: Also Menschen machen auch das Leben, wie die Natur Gott sei Dank auch umberechanbar ist.

00:28:15: Machen wir den Menschen auch den Alltag ein bisschen runter, wenn wir's zulassen Und dann auch zu sagen, okay was passiert denn wenn ich mal nicht laufen gehen kann vor dem Frühstück?

00:28:23: Ist sich da wirklich kein Frühstuck oder geht es mir dann den ganzen Tag so schlecht dass ich mich selber in diesen Abwertungen sind wie Abwertungsspirale reinkommen und deswegen ist ja ein Glaubenssatz den spüre ich ja auch.

00:28:34: Also deswegen gehört dazu Körperakzeptanz.

00:28:36: beides dazu weil ich kann ja auch über Bewusstes entscheiden bewusstes Denken somit sagen heute mache ich sein Stückchen anders oder halt probiere ich etwas aus oder heute mach ich eine Übung um mehr ins spüren der Körperakzeptanz zu kommen, um zu sagen, ich nehme meinen Körper so wie er ist.

00:28:52: Weil da ist jetzt natürlich auch die Frage was versteht jeder einzelne Unterkörper Akzeptanz?

00:28:57: Weil Körper akzeptanz ist nicht wenn die Vs-Selven dass sich sagt oh ich liebe meinen Körper von unbesuch.

00:29:02: Weil auch ich habe meine Tage wo ich mir denke ah wir schauen meine Haare gerade aus oder weiß ich mich meine Haut ist heute so blass Ich seh die Zellulite, wo ich dann aber schneller wieder rauskomme.

00:29:13: Und man denkt ja, ich hab Zelluli, und ja danke bei einer, dass ihr mich durchs Leben braucht!

00:29:18: Da wieder eine Dankbarkeit zu kommen... Also viele glauben mir auch, Körperakzeptanz muss alles an mir lieben.

00:29:24: Wo ich sage, ja kann man eh auch.

00:29:26: Ist Liebe nicht auch Dankbarkeits?

00:29:28: Also da gibt es natürlich viele verschiedene Begrifflichkeiten.

00:29:31: Aber für mich ist ganz klar, dass ich auch meine Tage habe, in denen ich mich vom Spiegel stell und denke, wie schau' ich heute

00:29:39: rein?!

00:29:40: aber ich komme schnell raus und denke mir, nein das ist eine Bewertung die ich gelernt habe.

00:29:44: Ich weiß nicht wenn die Haare jetzt nicht frisch, ich muss mich so umso stylen damit ich überhaupt aus der Haus gehen darf und ich darf keine Jogginghose und auch das alles halt zu reflektieren.

00:29:53: was bedeutet Körperakzeptanz?

00:29:55: Und dass sich das verändern darf, dass ich nicht heute ein Bild hab das ist Körperakzeptanz und so ist es jetzt mein Leben lang weil so wie du auch schon gesagt hast unser Körper verändert sich ja Mit Schwangerschaft so oder so, aber auch mit anderen einfach mit dem Alter.

00:30:11: Und natürlich kann ich dann in die Optimierung gehen und überlegen was kann ich nicht alles an meinem Körper verändern?

00:30:16: Mit verschiedenen Möglichkeiten das heutzutage einfach schon gibt wo ich immer sage Schönheitsobes per se sag' ich jetzt nichts.

00:30:23: Nein!

00:30:24: Die Frage ist mit welcher Motivation mache ich's dahinter?

00:30:26: Weil

00:30:27: dann sind wir wieder in meiner Wenn.

00:30:28: Dann drinnen habe ich eine eigene Folge dazu gemacht.

00:30:31: wenn ich das hab dann bin ich glücklich Und wir eifern immer was nach und sind nie glücklich.

00:30:36: Und am Ende unseres Lebens sitzt man dann da und denkt, wann habe ich den Zeitpunkt verpasst, wo ich jetzt glücklich war?

00:30:42: Weil zuerst war ja die Idee, wenn ich den Körper hab', wenn ich das hab'', wenn Ich das hab', Wenn ich das Haus hab'.

00:30:48: Das kann jeder für sich einsetzen, was für ihn passt... ...und so sagen nein!

00:30:53: Schau dass ich heute glücklich bin mit all dem was ich heute hab'!

00:30:57: Und das bringt mich dann wieder zu dem, weil viele sagen naja wenn heute mein letzter Tag wäre auf Erden was würde ich tun?

00:31:04: Ist immer so zweischneidig.

00:31:05: Weil natürlich glaube ich schon dass man viel anders machen wird und alles immer gleich so zu machen als der erste Tag ist auch schwierig.

00:31:13: aber zu sagen Was kann ich tun damit ich heute so glücklich wie möglich sein kann in meinen Rahmen und dann vielleicht trotzdem noch mal zu reflektieren Kann ich nicht vielleicht trotzdem etwas verändern von meinem Ich muss oder von einem Pflichtgefühl Das finde ich, das reflektieren.

00:31:28: Nicht immer dieses.

00:31:29: Ich muss Körperakzeptant so leben wie es die Chagrin sagt oder so wie es den Bier gesagt.

00:31:34: Sondern was bedeutet für mich Körperakzentanz und sich da verschieden ist einfach reinzuholen Und da finde ich halt den Körper dann so toll und vor allem auch Atemübungen zu sagen Wie spürt sich mein Körper überhaupt an wenn's ihm gut geht?

00:31:47: Woran erkenne ich eigentlich dass mein Körper gut geht?

00:31:50: Es ist ein spannendes Thema weil es ist schon auch also das gesehen werden ist schon auch ein ganz normales menschliches Bedürfnis, also das Innen- und Außen.

00:32:01: Also nur im Inneren, wir leben ja in einer Lebensweite, da müssen keine Ehre mieten.

00:32:08: natürlich die innere Arbeit ist wichtig nur es kann auch genussvoll sein.

00:32:16: ich bin eine große Beobachterin des liebe unheimlich Menschen zu beobachten.

00:32:22: wie bewegt sich dieser Mensch?

00:32:25: alleine das wahrzunehmen und in Resonanz zu gehen, eine attraktive Frau oder ein attraktiver Mensch wie auch immer.

00:32:37: Gefällt mir!

00:32:38: Cooles Styling!

00:32:40: Das könnt ihr ja mal ausprobieren.

00:32:43: Also das hat auch meinen Körper zu tun.

00:32:45: Ich kann heute eine schöne Unterwäsche anziehen und auch nette Skal anziehen unter der Woche nur damit ich mich gut führe.

00:32:54: Und das macht auch was mit Körper, ja?

00:32:56: Wenn uns jetzt jemand gerade zuhört und merkt, ich bin eigentlich total viel im Kopf.

00:33:01: Was wäre vielleicht ein erster kleiner Schritt zurück in den Körper zu kommen?

00:33:05: Gibt es da eine einfache Übung die man im Alltag machen kann wo man kein Material braucht und keine große Vorbereitung?

00:33:13: Also was ich manchmal mache gehe hinaus und leg mich auf die Erde und atme einmal oder ich lege mich an einem Baum.

00:33:24: Okay, also das heißt wenn du nur die Möglichkeit hast dass du in der Nähe von der Natur bist

00:33:27: würde es

00:33:28: dich wirklich am Boden legen auf die Wiese im Wald wo auch immer aber auch und das finde ich auch ganz spannend.

00:33:34: Die Übung habe ich nämlich auch schon mal ausprobiert sich wirklich mit der Wirbelsäule habe ich gehört nämlich an einem Baum wirklich anzulehnen und bewusst zu atmen.

00:33:44: Genau

00:33:44: Was würde jetzt eine Person machen, die uns gerade zuhört und sagt das ist schön und gut?

00:33:48: Ich bin grad in Wien unterwegs.

00:33:50: Weit um breit kein Baum, keine Wiese.

00:33:53: auf der Kärntnerstrasse will ich mich auch nicht am Boden legen.

00:33:56: Gibt es ihnen deine kleine Atemübung vielleicht wo du sagst wie könntest auch für wen der grade unterwegs ist und merkt war ich bin so im Kopf ich würd gern mehr an den Körper kommen.

00:34:05: welche Atem-Übungen würdest du da für dich zum Beispiel machen?

00:34:09: also wir empfehlen das Summen ein sanftes Summen, also mit der Stimme.

00:34:17: Einfach nur Summen vor sich hin summen.

00:34:20: und wenn man Bock drauf hat, Mannbrennen singen so paar verschiedene Töne, Wohlfühltöne singen und summen.

00:34:31: oder auch ich muss ganz ehrlich sagen das ist die einfachste Sache der Welt was gut zu essen Das bringt vom Kopf im Körper.

00:34:40: Also dann bewusst zu essen, das zu schmecken und zu kauen.

00:34:43: Natürlich!

00:34:44: Es ist ja auch immer der Unterschied ob ich mir jetzt ein Kipferl... weil du heute uns auch Kipfel hergestellt hast, leckere...

00:34:50: Na sicher!

00:34:50: Wir sind ja da näher von Bödling, ne?

00:34:53: Da gibts die Kipfel.

00:34:55: Genau, und da war es so sagen, esse ich das Kipfl in fünf Sekunden schlinke ich's runter, Da bin ich nicht im Spülen, da bin ich auch nicht im Körper.

00:35:04: Aber zu sagen ist es wirklich zu schmecken und wahrzunehmen.

00:35:07: Es ist eher hart, es ist weich.

00:35:10: Wie ist der Geschmack?

00:35:11: Mit Bewusstsein oder Achtsamkeit gibt's ja auch verschiedene Worte zu sagen.

00:35:16: Ich esse

00:35:16: bewusst

00:35:17: mit Genuss.

00:35:18: Genau.

00:35:18: Ich ess was mit Genuß

00:35:20: und

00:35:21: schmecke es und bin dadurch auch im Körper oder trinkt vielleicht auch mit Genüss ein gutes Getränk an... was auch immer für einen einem gut schmeckt, zu sagen wenn ich da unterwegs bin.

00:35:31: Ich gönne mir, ich habe mal noch gehört so Spaß getränkt den Ausdruck weil man denkt ja oder Genussgetränk auch zu sagen das ist auch schnell vielleicht einmal umsetzbar wenn man gerade unterwegs ist sich da ein bisschen bewusster durch in den Körper zu holen.

00:35:46: also nicht nur die Atmung oder der Summen aber vielleicht nochmal auf das Summen und dem Mantras Wenn da jetzt wer Interesse hätte, wie kommt man dazu Informationen was man aus Singen oder Summen kann?

00:36:01: Also da gibt es im Internet ganz vieles und das ist aber jetzt ein bisschen zeitgeistig.

00:36:07: Das Mantrensummen und singt Heilmantren usw.

00:36:11: Aber unsere Mütter und unsere Omas haben das auch schon immer gemacht also Singern, sie ersetzt die Volkslieder oder dass wir beim Wandern ein bissel etwas gesungen hat Einfach mehr mit der Mama oder mit der Oma drüber plaudern.

00:36:26: Also so ein bisschen... Das

00:36:28: muss jetzt gar nicht das Mantra singen sein?

00:36:30: Genau, Kinderlehrer

00:36:31: da, wo es dann gerade in Sinn kommt.

00:36:33: Oder

00:36:34: auch das Lieblingslied Summen oder Mit-Singen also mit dem Singen und der Stimme zurück zu sich zu kommen, in das Spüren zu kommen.

00:36:42: Ja, Birgit, wir könnten da glaube ich jetzt ewig so weiterreden wenn wir schon im Vorgespräch dann fast vergessen in die Aufnahme zu gehen und vermutlich auch werden wir danach wieder plaudern.

00:36:52: Wir haben auch gesagt, wir werden uns sicher mal wiedersehen.

00:36:56: Und der Stelle würde ich dich trotzdem gerne zur Abschlussfrage einladen was würdest du Frauen gern mitgeben?

00:37:03: Die gerade ihren Körper eher als Problem sehen um vielleicht mehr ins Spüren zu kommen um ihnen einen positiven Impuls mitzugeben?

00:37:13: Ich würde den Frauen, Menschen, Männern, Müttern, Vetern und allen das hören wollen sagen.

00:37:22: Nimm dir selber wahr!

00:37:25: Gehen beziehung mit dir selber Und Sorge gibt dir die Erlaubnis dass du gut für dich selber sorgst.

00:37:33: Danke Birgit für diese wirklich wunderschönen Abschlussworte.

00:37:38: Liebe Schagin herzlichen Dank.

00:37:40: Das war wirklich eine super Geschichtheit.

00:37:43: Ich mag total der Arbeit, was du magst und wünschte alles Gute.

00:37:47: Und ich bin mir auch sicher dass wir uns wieder hören werden.

00:37:51: Schönen Tag noch!

00:37:52: Ein großes Danke an dich lieber

00:37:54: Birgit

00:37:55: fürs Teilen für deine Offenheit und diese ganz besondere Perspektive auf die Körperakzeptanz.

00:38:01: Ich finde diese Folge zeigt so schön das es nicht nur immer ums Verstehen geht sondern ganz oft ums Spüren, ums Ausprobieren und darum sich selbst auf eine neue Art zu begegnen.

00:38:13: Wenn du beim Zuhören gemerkt hast, dass dich dieser Zugang über Kunst und Kreativität anspricht dann schau unbedingt in die Show-Nots.

00:38:19: dort findest du die Kontaktdaten von der Birgit.

00:38:22: Und vielleicht ist genau das ein nächster Schritt für dich nicht mehr nur über deinen Körper nachzudenken sondern ihm auf eine andere Weise zu begegnen!

00:38:31: Wenn dir diese Folge gefallen hat dann freue ich mich riesig wenn du den Podcast abonnierst in Bewertest oder mit einer Frau teilst die genau das gerade hören sollte.

00:38:40: Und wenn du noch tiefer in die Themen intuitives Essen und Körperakzeptanz eintauchen möchtest, dann trage dich gerne in meinen Newsletter ein.

00:38:48: Den Link findest Du ebenfalls in den Schoenutzt!

00:38:50: Danke dass Du heute wieder dabei warst – und vergiss nicht, Du bist wertvoll und einzigartig genauso wie Du bist … In Beziehung mit Dir und Deinem Körper… Deine Chagrin.

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